LTB 118
From Duckipedia
| LTB 118: Donald, der Weltenbummler | |
|---|---|
| Erscheinungsdatum: | 1987 |
| Chefredakteur: | Dorit Kinkel |
| Übersetzer: | Gudrun Penndorf |
| Geschichtenanzahl: | 5 Geschichten |
| Preis (1. Auflage): | DM 6.20 |
| Besonderheiten: | |
| |
| Rezension zum LTB 118 | |
| Geschichten: | |||
|---|---|---|---|
| Name | Seiten | Hauptfigur | Genre |
| Der große Preis vom Erpelheimring | 71 S. | Die Ducks | Formel 1 Parodie/ Action |
| Die umgekehrte Pyramide | 61 S. | Dagobert, Daisy und Quacky | Schatzsuche |
| Die Schule des Glücks | 15 S. | Gustav Gans und Donald Duck | Komödie |
| Die elektronische Revolution | 53 S. | Die Ducks | Geniale Idee/ Parodie auf das aufkommende Computerzeitalter |
| Der Kiwi-Krieg | 57 S. | Die Ducks | Abenteuer/ Action |
Inhalt
Der große Preis vom Erpelheimring
- Story: Giorgio Pezzin
- Zeichnungen: Giorgio Cavazzano
- Storycode: IS TL 1462-A
In dieser Parodie wird die Welt der Formel 1 übertrieben, aber durchaus realitätsnah wiedergegeben. Sowohl die einzelnen Rennställe, als auch die Namen der Fahrer werden in abgewandelter Form genannt. Z.B. Terrari statt Ferrari, Alfa Oleo anstatt Alfa Romeo bzw. Alain Crost für Alain Prost oder Niki Binauda statt Niki Lauda. Auch die einzelnen Strecken werden genannt, deren Verlauf aber nicht immer exakt wiedergegeben. Zudem haben 2 Strecken die exakt gleiche Streckenlänge, was in Wirklichkeit natürlich nicht der Fall ist.
Als Dagobert Duck bei seinen Neffen ein Formel 1 Rennen im Fernseher anschaut, kommt ihm die Idee, seine Produkte in der Formel 1 anzupreisen, sprich Sponsor zu werden. Die Werbung auf einem Fahrer-Overall zu platzieren, wäre für den Geizhals aber viel zu teuer, so dass er sich direkt an einen Rennstall wendet, um seine Werbung auf eine Karosserie drucken zu lassen. Professor Terrari, Besitzer des gleichnamigen Rennstalls ist auch nicht abgeneigt von der Idee- bis Onkel Dagobert ihn auffordert, die Farbe seiner roten Autos umzulackieren, damit seine Erdbeermarmaladen-Werbung besser zur Geltung kommt. Als die Ducks daraufhin wenig freundlich vom Werksgelände verwiesen werden, sehen sie Klaas Klever, der selbiges gerade betritt um Motoren für seinen eigenen, neuen Rennstall abzuholen. Das passt Dagobert Duck ganz und garnicht, so dass er beschließt seinen eigenen Rennstall zu gründen, mit den Resten von verunglückten Formel 1 Wagen, die er sich vom Schrottplatz besorgt. Donald soll sein neuer Fahrer werden, der ist erst nicht begeistert, fragt sich dann aber, wie Daisy und Gustav reagieren, würde er ein Rennen gewinnen. Die ersten Rennen mit dem mit Werbung vollgepflasterten Donald bringen nicht den erwünschten Erfolg, was hauptsächlich am Geiz von Dagobert Duck und dem Pech seines Neffen liegt. Tick, Trick und Track wollen ihren Onkel dazu bringen eine bessere Ausrüstung zu kaufen, der bleibt aber sturr, so dass die drei zu einer List greifen: beim nächsten Rennen sabotieren sie den Wagen, damit er in der Schikane zu Burch geht und im Sicherheitszaun landet, worauf die Fans über selben steigen und sich ein Souvenir vom Wagen holen sollen. Der Plan funktioniert, worauf Dagobert Duck ( einem Zusammenbruch nahe ) bei Terrari einen neuen Motor bestellt. Als er in Italien anruft, wird sein Telefon jedoch von Klaas Klever abgehört, dem das natürlich nicht passt. Seine Konstrukteure basteln einen Motor zusammen und schicken ihn in der Originalverpackung an Dagobert Duck, der den Schwindel nicht bemerkt und den Motor gutgläubig einbaut. Entgegen aller Erwartungen ist der Motor jedoch exzellent und geht ab wie eine Rakete - Klevers Leute haben ausversehen ihr Meisterstück zusammengeschraubt. Nichts scheint Donald mehr aufhalten zu können, doch seine Reifen nützen sich erstaunlich schnell ab, so dass er schon nach kurzer Zeit den ersten Boxenstopp einlegen muss. Es stellt sich heraus, dass er auf Regenreifen gefahren ist, die Onkel Dagobert des Geldes wegen den Slicks ( Schönwetterreifen ) vorgezogen hat. Das Rennen scheint für die Ducks gelaufen zu sein, notgedrungen verwenden sie das letzte paar Regenreifen. Aus heiterem Himmel fängt es jedoch plötzlich an zu regnen, worauf die anderen Autos, alle mit Slicks, wenig sanft von der Strecke fliegen. Donald gewinnt klar, auch Onkel Dagobert tätigt ein zusätzliches Geschäft - vor dem Rennen hatte er die Abschleppwagen der Strecke mit seiner Werbung beklebt und dadurch Millionen verdient. Durch die Ausfälle der anderen Wagen, waren die nämlich am häufigsten im Bild...Die umgekehrte Pyramide
- Story: Carlo Cendi
- Zeichnungen: Giorgio Cavazzano
- Storycode: IS TL 1462-A
Die Schule des Glücks
- Story: Ed Nofziger
- Zeichnungen: Jaime Diaz Studio
- Storycode: S 83137
Gustav Gans hat eine Schule des Glücks eröffnet, in der er seinen Schülern das "Glück haben" beibringen will. Donald macht sich über seinen Vetter lustig, doch nur, bis er die große, gut zahlende Anzahl an Schülern sieht. Da sich Donald die Gebühr von 50 Talern nicht leisten kann, versucht er an der Tür zu lauschen, wird aber von Gustav entdeckt und von ihm vor der ganzen Klasse lächerlich gemacht. Er gibt nicht auf, am nächsten Unterrichtstag verfolgt er die Schülergruppe mit Gustav, die nun das erlernte in der Praxis testen wollen. Als Donald die Gruppe über einen Zaun beobachten will, brechen die Kisten, auf die er sich gestellt hat, unter ihm zusammen, als ein eine Katze jagender Hund gegen sie läuft. Er läuft weg, doch Gustav entdeckt unter den Kisten eine prall gefüllte Brieftasche. Gustav bringt sie ihrem Besitzer zurück und erhält einen großzügigen Finderlohn. Donald belauscht ihn dabei erneut und wird wieder erwischt, als er weg läuft, stolpert er über eine Dame, die daraufhin ihre Hutschachtel fallen lässt. Gustav hebt sie auf und hilft der Frau wieder auf die Beine, dafür erhält er erneut eine Belohnung, Donald hingegen nur einen Schlag mit dem Regenschirm ( Bild rechts ). Tage später spricht die ganze Stadt von den neuen Glückspilzen, die Dank Gustav nun im Geld schwimmen. Donald entschließt sich niedergeschlagen sich bei seinem Vetter an zu melden, doch als er sie erreicht, ist die Schule geschloßen. Gustav ist ganz verzweifelt: Seine Schüler scheinen alles Glück für sich gepachtet haben, so dass er die Schule geschloßen hat. Als er sich mit Donald ins Gras setzt, sticht ihm eine Brillantnadel in sein Hinterteil. Vor lauter Freude über sein zurückgekehrtes Glück lädt er Donald zum Essen ein und gibt ihm absofort kostenlosen Unterricht...
Die elektronische Revolution
- Story: Giorgio Pezzin
- Zeichnungen: Massimo De Vita
- Storycode: IS TL 1438-A
Der Kiwi-Krieg
- Story: Bruno Concina
- Zeichnungen: Giorgio Cavazzano
- Storycode: IS TL 1555-B
Auf einer entlegenen Insel Namens Kunga-Kunga verkauft ein Vetreter der Kunga-Plantagen-GmbH 600 Tonnen unreife Kiwis für 100.000 Taler an zwei Vertreter der Südfrucht-Import-AG. Beide Geschäftspartner sind begeistert und telegrafieren ihren Chefs in Entenhausen vom jeweilig Erfolgreichen Verkaufsabschluß. Diese Beiden sind die Stadtbekannten Multi-Milliardäre Dagobert Duck und Klaas Klever und haben gerade, ohne es zu wissen, ein Geschäft abgeschloßen, das noch Folgen haben wird...
Auf dem Schiff, das die Kiwis nach Entenhausen transportieren, ertönt auf einmal, mitten auf dem Ozean ein lauter Knall. Nach kurzem überprüfen wird es traurige Gewissheit: die Kühlanlage ist ausgefallen, wodurch die Kiwis viel zu früh reif werden und bis sie in Entenhausen ankommen nur noch Matsch sein werden. Als Klaas Klever das hört, ist er am Boden zerstört, da er die 100.000 Taler bereits überwiesen hat. Er schaut sich den Kaufvertrag noch einmal an und stellt nun entsetzt fest, mit wem er da ein Geschäft getätigt hat. Er weis, das sich ein Dagobert Duck nicht so leicht übers Ohr hauen lässt und denkt sich eine List aus. Er befiehlt seinem Assistenten Müller alle Kiwis zu kaufen, die auf dem Markt erhältlich sind, um den Preis für die Südfrüchte in die Höhe schnellen zu lassen. Als die Anderen Geschäftsmänner Wind davon bekommen, kaufen sie ebenfalls wie wild, da sie ein großes Geschäft vermuten. Als Onkel Dagobert dann die neuesten Zahlen von der Börse sieht, fällt er beinahe in Ohnmacht, da er vor 1 Woche die schon angesprochene Ladung Kiwis für einen Spottpreis verkauft hat. Mehr oder wenig zufällig erscheint kurz darauf ein seltsam erscheinender Mann bei ihm, der anbietet, seine 600 Tonnen Kiwis zu verkaufen, die er selbst erst kürzlich auf Kunga-Kunga eingekauft hat. Onkel Dagobert vermutet, dass es sich dabei um die von ihm verkaufte Ware handelt und wittert ein gutes Geschäft. Zwar ist er mißtrauisch, lässt sich dann aber auf die Begründung des Mannes, eine zu große Menge eingekauft zu haben. Für 120.000 Taler kauft er so eine bald wertlose Ladung Kiwis, die er selbst vor kurzem für 100.000 verkauft hatte. Tick, Trick und Track überzeugen ihren Onkel davon, der Sache nach zu gehen, um ganz sicher zu sein, dass die Sache keinen Haken hat. Er überprüft, wem die Südfrucht-Import-AG gehört und stellt so entsetzt fest, das er wohl reingelegt wurde. Trotzdem kommt er nicht dahinter, wieso Klaas Klever die Kiwis wieder verkauft hat. Während dessen erhält Müller von seinem Chef einen neuen Auftrag: Er soll die Kiwis wieder verkaufen, egal zu welchem Preis. Wieder tun es ihm alle gleich, worauf der Preis in den Keller fällt. Als Onkel Dagobert das erfährt, denkt er Klevers Plan zu kennen, kommt aber immer noch nicht hinter den eigentlichen Grund der Aktion, da sein Verlust eigentlich immer noch zu gering ist, als das Klever solch einen Aufstand um die Sache macht. Auch nach einem Anruf bei seinem Konkurrenten sieht er noch nicht klar, so dass er seine Neffen zu einer Inspektion auf dem Frachter antreten lässt, der die Südfrüchte transportiert. Als sie dort ankommen und scheinbar nichts sonderbares feststellen, da die Früchte Zuckersüß schmecken und reif sind. Der Kapitän bringt es nicht übers Herz, ihnen zu sagen, das das eigentlich nicht so sein sollte. Erst als Donald dies seinem Neffen übermittelt, fällt der Groschen. Onkel Dagobert beschließt verzweifelt die Früchte ins Meer zu kippen, bevor sie das Schiff zu einem stinkenden Kahn machen. Doch die Neffen haben eine rettende Idee: sie fordern ihren Onkel in Entenhausen dazu auf, nach zu sehen, ob eines seiner, in der Gegend des Kiwifrachters fahrenden Schiffe, Zucker geladen hat. Sie wollen mit Hilfe des Zuckers Kiwi-Marmelade aus den Früchten machen, die nicht gekühlt werden muss. Sie fahren die ganze Nacht dem anderen Schiff entgegen und scheuen keine Mühen, es rechtzeitig zu erreichen. Als sie es erreicht haben, übermittelt Dorette das richtige Mischverhältnis für eine gute Marmelade. Alles funktioniert und Onkel Dagobert ist glücklich, denn für eine feine Kiwi-Marmelade bekommt er ein vielfaches an Geld, als für das pure Obst...

